Diesen Sommer habe ich die Serie "Breaking Bad" verschlungen und es nicht bereut.
Der bodenständige Chemielehrer Walter, der seinen Mitmenschen fast unterwürfig begegnet und sich mit der Doppelbelastung namens Zweitjob durch den Alltag quält, erkrankt nun auch noch an Lungenkrebs. Aus dem anfänglichen Gedanken nicht mehr viel verbleibende Lebenszeit übrig zu haben und seine Familie nicht mit Geldsorgen zurücklassen zu wollen, beschließt er mit einem ehemaligen Schüler die Droge Crystal Meth zu kochen. Er ist ein Genie, gerät auf die schiefe Bahn und ein Ereignis jagt das nächste. Interessant für mich zu sehen, wie jemand seinen Charakter durch Geld verändert. Gleichzeitig kann ich mich aber auch sehr gut in die Hauptfigur hineinversetzen... Dieser fanatische Gedanke etwas eigenes, hochwertiges erschaffen zu wollen, was nur einem selbst gehört, "jeder" haben will und von anderen unerreicht bleibt. Ich bin fanatische Künstlerin. Malen, zeichnen und erschaffen von Designs am liebsten Tag und Nacht, was sich auch auf das Privatleben und den Schlaf auswirken kann. Ohne das alles fühle ich mich auch nicht lebendig. Aber ich denke ich tue keinem weh damit und es bringt niemanden um - und trotzdem ist es purer Egoismus.
"I did it for me. I liked it. I was good at it. And I was... really was alive" Walter White
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